Brüstvergrößerung in der Msc – Die OP!

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Kommen wir heute mal zu den schönen Dingen des Lebens. Und zwar Booooobs. Ja richtig, Brüste! Ich denke viele Frauen träumen von einem schönen Dekolleté, Shirts ohne Bh tragen zu können und sich beim Sex einfach wohl zu fühlen. Ehrlich gesagt hatte ich nie ein wirkiches Problem mit meiner Oberweite und bin schon früher oft ohne BH rumgelaufen. Aber die Op war eines der besten Entscheidungen meines Lebens und ja, ich würde es immer wieder machen!

Den Wunsch nach einer Op habe ich schon seit einigen Jahren, aber seien wir ehrlich: Berlin ist voller perfekter, wunderschöner, aufgefallener, einzigartiger Frauen. Wer möchte sich da nicht gern dazu zählen? Hier mitzuhalten und nicht eine von Vielen zu sein ist gar nicht so easy. Doch in erster Linie hab ich es für mich selbst und mein Ego getan. Ich fühle mich einfach unendlich wohl so und das zeige ich auch gern.

Ende vergangenen Jahres habe ich mich für die MSC – Meine Schönheitschirurgie an der Kö entschieden. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum extra 600km nach Düsseldorf fahren, wenn man sich auch in Berlin operieren lassen kann? Vorab habe ich mich bei einigen Kliniken informiert und zur MSC konnte ich nur eins sagen: Super sympathisches Team, erfahrene Ärtze, kompetent, vetrauenswürig! Bei solchen Entscheidungen muss man auf sein Bauchgefühl hören, es geht hier schließlich nicht um eine neue Handtasche, sondern eine richtige Op! Im Nachhinein kann ich nur sagen, ich würde es in der MSC immer wieder machen lassen. Aber fangen wir doch mal im Dezember ’15 an…

Meinen Beratungstermin hatte ich vor gut 6 Monaten, hach die Zeit rennt. Jedenfalls hab ich mir extra einen Tag Urlaub genommen und bin nach Düsseldorf gedüst. Wunderschöne Stadt, mir aber eindeutig zu schicki micki. Ich liebe mein großes, dreckiges Berlin, aber das wissen wir ja 😉 Der Termin dauerte ungefähr eine Stunde und hat meine Vorfreude auf meine Op nur noch mehr verstärkt. Der Arzt ist mit mir zuerst alle notwendigen Infos (Erkrankungen, Allergie, …) durchgegangen und hat mich genau vermessen. Außerdem hat er mit mir besprochen, welche Untersuchungen noch beim Arzt nötig sind und was ich für die Op alles benötige. Dann kam mein Lieblingspart: Implantate aussuchen! Nunja ehrlich gesagt habe ich mich sofort für das (bei MIR mögliche) Maximum entschieden. 400gr, rund, zwischen dem Brustmuskel. Die beliebteste Frage: ich hatte vorher eine 75B/70C und trage nun eine 70E. Okaaaay, wenn ich mal einen BH trage zumindest.

Im Februar hatte ich dann endlich meinen Op Termin, aus privaten Gründen konnte ich leider nicht eher. Ich habe wirklich jeden Tag runter gezählt! Meine Mama und ich sind extra schon am Abend zuvor nach Düsseldorf gefahren, um uns den Stress am Morgen zu ersparen. Mein Termin war nämlich schon um 9. Ehrlich gesagt war ich ziemlich froh, dass ich gleich morgens dran kam, denn je länger man wartet, umso nervöser wird man auch. Dann ging eigentlich alles super schnell: Ich wurde in ein heißes Op Outfit gesteckt, habe noch ein paar nette Bilder von meinen Brüsten zum Vergleich machen lassen, meinen Schmuck raus gemacht und dann lag ich auch schon im Op Raum. Den Anblick werde ich irgendwie nie vergessen: ich lag brav auf dem OP-Tisch, von oben schauten Augen aus grünen Arztkitteln auf mich herab, alles sah so grau und steril aus, wie im Film. Die Schwester fing gerade an, mich über die Bedeutung meiner Tattoos auszufragen, da bekam ich auch schon die Schlummer Spritze und ciaooooo.

Das Nächste, an was ich mich wieder erinnern kann ist, wie ich unendlich gefroren und nach meinen Brüsten gegriffen habe. Wohl gemerkt, auf mir lagen 3 Decken! Aber nach einer Operation ist der Kreislauf schon mal down. Ein Glück war meine Mama die ganze Zeit an meiner Seite und ich glaube, sie war mindestens genau so nervös wie ich! Eigentlich hatte ich vor, am Abend noch mit meiner Mama nach Wolfsburg zurück zu fahren, aber keine Chance! Ich bin wirklich kein wehleidiger Mensch, doch ich konnte an dem Tag kaum allein stehen. Viele haben ja immer große Angst vor den Schmerzen nach der Op, die empfand ich aber gar nicht so schlimm. Wirklich, wirklich unangenehm waren die Drainagen und vor allem das Schlafen damit. Ansonsten ging es mir den Umständen entsprechend echt okay, Mama hat mich pausenlos umsorgt und die Schwester kam auch ständig nach mir sehen. Ihr müsst Euch vorstellen, der Brustmuskel wurde einmal komplett aufgeschnitten. Alleine aufstehen, zur Seite drehen? Nope. Also musste Mama mich füttern, mir mein Trinken mit dem Strohalm geben und mich hoch hiefen, wenn ich aufs Klo wollte. Ohja an meinen ersten Klogang erinner ich mich auch noch genau. Wenn man erst einmal tief in seinem Bettchen liegt, kommt man gar nicht so einfach wieder hoch. Heißt: Mama und die Schwester mussten mich wirklich nach oben drücken und mir beim Aufstehen helfen. Vom Klo kommt man übrigens auch nicht allein hoch 😉 Man sollte sich also vorher gut überlegen, wen man zur Op mitnimmt. Ansonsten habe ich eigentlich fast den ganzen Tag geschlafen und mich alle 2 Stunden mit 800 Ibu vollgepumpt. Jaja, ich leide nicht gern.

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Am nächsten Morgen bin ich mit ziemlichen Schmerzen aufgewacht, denn nachts hab ich ja keine Tabletten mehr genommen. Also schnell ne Ibu und dann wurden mir auch schon die Drainagen gezogen. Für mich war dieser Moment eigentlich das Schlimmste an der OP. Das Gefühl war wirklich widerlich, wenn man bedenkt, dass die Dinger von der Achsel bis unter die Brust führten. Baaaaah! Bei mir lief auch relativ viel Wundwasser ab (was nichts Schlimmes ist) und so war ich doch froh über die Drainagen. Das Ziehen hat vll 10 Sekunden gedauert, gejammert hab ich trotzdem! Danach gingen die Schmerzen sofort von 8 auf 5, ein befreiendes Gefühl.

Dann wurde es auch schon Zeit goodbye zu sagen und nach Wolfburg zu fahren. Hach ja, die Fahrt war nicht wirklich angenehm, so 400 Kilometer Autobahn. Aber meine Mama hat mir bei Zara Home extra noch ein riiiiesiges Kissen für den Sitz geholt. Liebe Mama, bei der nächsten Op hast du hoffentlich keinen Sportwagen mehr.  So, eigentlich sollte das ein kleiner Bericht über meine Op werden. Weil nicht mal meine Blogeinträge so laufen, wie geplant, werde ich daraus eine kleine Serie machen und Euch nächstes Mal von der Zeit nach der Op berichten.

 

Vor der Op:

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16 Comment

  1. Charleen says: Antworten

    Freue mich auf die weiteren Beiträge, interessiere mich sehr deine Erfahrungen zu hören.

    1. cocoink says: Antworten

      ich versuche so schnell wie möglich weiter zu schreiben 🙂

  2. Jana says: Antworten

    Nach einem C Körbchen sieht das aber bei den vorher Bilder nicht aus, eher nach A oder B

    1. cocoink says: Antworten

      Kommt immer auf den Hersteller an. Eine A auf keinen Fall, ich hab auch extra Bilder ohne Push Up oder Körbchen ausgewählt. 🙂

  3. Nathalie says: Antworten

    wie lange hat der Eingriff gedauert?
    In Berlin gibt es doch jetzt auch MSC oder?

    1. cocoink says: Antworten

      eine Std, ja gibt es 🙂

  4. Nicole says: Antworten

    Deine Körbchen Größe vorher sieht wirklich nur nach einer A aus . Ich habe selber eine 75 C und das ist ein riiieeeseen Unterschied . Aber deine „Neuen“ sehen echt super aus

  5. Christina says: Antworten

    Kannst du was über die kosten sagen? Auch gern per Email

    1. cocoink says: Antworten

      in der MSC ab 2699 Euro 🙂

  6. Jelena says: Antworten

    Was hast du den für deine bezahlt?

    1. cocoink says: Antworten

      darüber möchte ich nicht sprechen. Lass dir doch einen Beratungstermin geben und dich individuell beraten. Über mich bekommst du einen kostenlosen Termin. Bei Interesse schreib mir bitte eine Mail an a.bittel@hotmail.de Drück dich

  7. Jay says: Antworten

    Ist doch egal was sie vorher für eine Größe hatte . Wichtig ist das Resultat und das sie damit zufrieden ist . In diesem Beitrag geht es ja schließlich um eine BV und nicht welche BH Größe sie vorher hatte. Wie kleinlich Menschen doch sein können. Freut mich auf jeden Fall das du zufrieden mit der op bist . Ich hab mein Beratungstermin nächste Woche in der MSC und könnte ausrasten vor Vorfreude

  8. Jessica says: Antworten

    Darf man fragen welcher Arzt dich beraten hat und die op durchgeführt hat bin nervös und habe am 22.5mein Beratungs Termin war bei vielen schon und bin grade durch Zufall auf dein Beitrag gestoßen nach vielen Verschiedenen berichten und habe den Termin da gemacht jetzt habe Angst weil ich schon viele gesehen gehabt wo es schief ging möchte alles richtig machen

  9. Paulina says: Antworten

    Wann gibt’s den nächsten Bericht über die Zeit danach?

    1. cocoink says: Antworten

      Ich werde den zweiten Teil noch online stellen 🙂

  10. Jess says: Antworten

    Hallo gibt’s noch einen Beitrag wie es danach verlaufen ist mit nachher Fotos ? Wie lange musstest du dich schonen nach der OP ? Warst du krankgeschrieben ? Wie geht’s es dir heute mit den Brüsten ? Bist du zufrieden ?

    LG

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